Willkommen auf unserer Seite. Seit 1986 ist das Jugendzentrum Bühl ein Treffpunkt für junge Menschen im Stadtteil.
Im Haus gibt es ein Café, einen Gruppenraum, eine Disco und einen Raum für Aktionen.
Draußen vor dem Haus könnt ihr Basketball und Fußball spielen, oder einfach nur chillen.
Das Jugendzentrum ist offen für alle Jugendlichen von der Fünften Klasse bis 26 Jahren. Nach 20 Uhr dürfen nur noch Jugendliche ab 14 Jahren da sein.
Was passiert hier?
Du kannst ohne Anmeldung vorbeikommen. Wir bieten Zeit zum Reden, Treffen und Spielen. Du kannst mitbestimmen, was im Jugendzentrum passiert. Wir helfen dir, wenn du Fragen oder Probleme hast. Wir bieten außerdem Angebote an der Mittelschule auf dem Lindenberg an. Donnerstags von 15.30 bis 17.00 Uhr ist das Jugendzentrum für Kinder der 5. und 6. Klasse geöffnet. Dann sind die Älteren nicht da.
Regeln im Haus
Die Mitarbeiter*innen bestimmen im Haus. Das Juze ist offen für Jugendliche von 10 bis 26 Jahren. Nach 20 Uhr nur ab 14 Jahren. Alkohol, Tabak und andere Drogen sind verboten.
Offene Jugendarbeit ist ein Angebot für junge Menschen, das Freiräume schafft – zum Treffen, Ausprobieren, Mitmachen und Mitgestalten. Sie steht für freiwillige Teilnahme, Offenheit und Begegnung auf Augenhöhe, ganz ohne Leistungsdruck. Junge Menschen finden hier Zeit, Raum und Unterstützung für ihre Ideen, Fragen und Themen. Dabei geht es um Gemeinschaft, persönliche Stärkung und die Möglichkeit, Verantwortung zu übernehmen und die eigene Umwelt aktiv mitzugestalten.
Der offene Betrieb ist das Herzstück der „Offenen Jugendarbeit“ und ermöglicht es uns, die Basis für gute Jugendarbeit zu schaffen: die Beziehungsarbeit. Im offenen Betrieb können die Jugendlichen sich jugendgerecht ausleben und Beziehungen untereinander und zu den Betreuer*innen aufbauen. Der offene Betrieb ist ein unverbindliches Angebot, das der Entwicklungsphase der Jugendlichen gerecht wird und deren Integration in die unterschiedlichen Gruppen und die Gesellschaft fördert.
Wir unterstützen Jugendliche im Rahmen der außerschulischen Bildungsarbeit, sich an Werten zu orientieren, die sie für das Zusammenleben in unserer Gesellschaft brauchen. Wir erarbeiten mit und für die Jugendlichen Monatsprogramme und bieten ihnen an, an unseren Ausflügen und Ferienfreizeiten teilzunehmen. Zu unserer Arbeit gehören sowohl Prävention als auch geschlechtsspezifische Angebote.
Uns ist es wichtig, dass sich die Jugendlichen im Jugendzentrum demokratisch beteiligen können. Die Jugendlichen haben die Möglichkeit, sich im Jugendzentrum mit ihren Ideen und Wünschen einzubringen und ihre Programmpunkte mitzugestalten. Unser Mitbestimmungsorgan, die „öffentliche Sitzung“, bzw. „Machbar“, bietet den Jugendlichen die Gelegenheit, alle Anliegen und Wünsche zu transportieren und mit uns über ihr Jugendzentrum ins Gespräch zu kommen.
Wir sind vor Ort, da wo die Jugendlichen uns brauchen. Wir stehen Rede und Antwort, beraten und unterstützen, wo wir können: in unserem Jugendzentrum, mit der „Mobilen, aufsuchenden Jugendarbeit“ (MoJa) im Stadtteil oder in der Schule mit der „Schulbezogenen Jugendarbeit“. Durch die verschiedenen Angebote agieren die Mitarbeiter*innen im Sozialraum bzw. in der Lebenswelt der Jugendlichen. Darüber hinaus arbeiten wir in Netzwerken, haben eine enge Kooperationen mit allen jugendrelevanten Partnern und übernehmen Verantwortung im Stadtteil. Außerdem entwickeln und fördern wir die Fähigkeit der Jugendlichen, sich ihren Sozialraum zu erschließen und aktiv mitzugestalten.
Wir sehen uns als Anwalt der Jugendlichen und wollen in den Stadtteil wirken. Wir wollen die Lebenswelt der Jugendlichen verstehen. Wir arbeiten mit den Interessenvertretern des Stadtteils zusammen. Unsere „Mobile, aufsuchende Jugendarbeit“ (MoJa) kann die Jugendlichen dort erreichen, wo das Angebot des Jugendzentrums nicht ankommt. Wir arbeiten mit dem Stadtteilbüro zusammen und vertreten die Interessen der Jugendlichen in Arbeitskreisen und Versammlungen.
Über die „Schulbezogene Jugendarbeit“ finden gemeinsame Projekte und Aktionen mit Schulklassen der Mittelschule auf dem Lindenberg statt. Die Kooperation ermöglicht uns und der Schule, voneinander zu profitieren und bestmöglich für die Jugendlichen zusammen zu arbeiten. Die Jugendlichen haben dadurch eine Schnittstelle zwischen Jugendzentrum und Schule und kontinuierliche Ansprechpartner. Zudem übernehmen die Jugendzentren auch Teile der Mittagsbetreuung an den Schulen und bereiten Differenzierungsangebote für die Ganztagesklassen vor und führen diese in den Räumen der Jugendzentren durch.
Seit November 2016 läuft das Projekt „Eastside Design“.
Die Grundidee des Projektes war es, mit Jugendlichen zusammen eine Firma zu gründen, verschiedene Produkte herzustellen und anschließend zu vermarkten.
Nachdem sich schnell eine kleine Gruppe von Jugendlichen für das Projekt begeistern konnte, suchten sich diese verschieden Produkte, die sie herstellen und an den Mann/Frau bringen wollten. Hierbei konnten die Jugendlichen sehr viele Kompetenzen in unterschiedlichen Bereichen erwerben. Die Jugendlichen haben sich für Taschen, Armbänder, Mützen und Pullover entschieden.
Immer donnerstags von 15.30 bis 17.00 Uhr ist das Jugendzentrum für alle Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Klassen geöffnet.
Zu dieser Zeit haben die Mädels und Jungs das Haus ganz alleine für sich und können ohne die Älteren alles in Ruhe ausprobieren und mit ihren Freunden Spaß haben.
Hausordnung
Das Hausrecht liegt bei den Mitarbeiter*innen des Stadtjugendrings Kempten.
Das Jugendzentrum Bühl ist offen für alle Jugendlichen von 12 bis 21 Jahren (ab 20 Uhr ab 14 Jahren). Es ist jeder willkommen und es wird ein anständiges Miteinander vorausgesetzt.
Drogen, wie z.B. Alkohol, Tabak, Gras sind im Jugendzentrum und auf dem Außengelände verboten.
Wer Sachen mutwillig oder grob fahrlässig beschädigt, muss diese ersetzen.