Der Kinder- und Jugendhilfsfonds des Stadtjugendrings
Jugendarbeit schafft Orte, an denen junge Menschen sich sicher fühlen, Gemeinschaft erleben und ihre eigenen Fähigkeiten entdecken können. In Freizeiten, Gruppenstunden und Projekten probieren sie Neues aus, lernen Verantwortung und gestalten ihre Zeit aktiv mit. Grundlage dafür sind Werte wie Respekt, Vielfalt und echte Mitbestimmung – denn alle sollen mitreden und Entscheidungen mitgestalten können.
Damit wirklich alle jungen Menschen teilnehmen können, unabhängig vom Einkommen ihrer Familien, gibt es unseren Hilfsfonds „Plan B“. Plan B unterstützt Kinder und Jugendliche finanziell – damit niemand außen vor bleibt, nur weil das Geld knapp ist.
Der Hilfsfonds für die Jugendarbeit
In der Jugendarbeit, zum Beispiel in einer pädagogisch betreuten Ferienfreizeit, erleben Kinder und Jugendliche Geborgenheit, Solidarität und eine aktive, werteorientierte und sinnvolle Freizeitgestaltung.
Die vielfältigen Angebote und Maßnahmen bieten ein ideales Lernfeld, um Schlüsselqualifikationen zu erwerben: Teamfähigkeit, Organisationsfähigkeit, strukturiertes Denken, Belastbarkeit, interkulturelle Fähigkeiten und Zuverlässigkeit sind Kompetenzen, die für ein erfolgreiches (Berufs-) Leben Voraussetzungen sind.
Kinder und Jugendliche wollen aktiv sein. Wegen einer finanziellen Bedürftigkeit dürfen sie nicht ausgegrenzt werden. Armut und eine ungesunde Lebensweise gehen oft Hand in Hand.
„Plan B” macht es möglich, von Armut betroffene und sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche zu unterstützen.
„Plan B” fördert bedürftige Kinder und Jugendliche, die aktiv in einem Jugendverband (mit Vertretungsrecht im Stadtjugendring Kempten) sind oder eine der Einrichtungen und Projekte des Stadtjugendrings nutzen.
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Unsere Hilfe
Als Verantwortliche:r in der Jugendverbandsarbeit oder als Jugendleiter:in bietest du jungen Menschen viele Möglichkeiten: Ferienfreizeiten und Ausflüge, Angebote zur Gesundheitsförderung wie Fitnesskurse, Biokochen oder ein gesundes Frühstück sowie Bildungsangebote wie Jugendleiterschulungen und thematische Seminare. Vielleicht hast du schon erlebt, dass Kinder oder Jugendliche aus finanziellen Gründen nicht an euren Angeboten teilnehmen konnten. Genau hier hilft „Plan B“. Seit 2011 unterstützt der Kinder- und Jugendhilfsfonds des Stadtjugendrings junge Menschen, die an Freizeiten und Maßnahmen der Jugendarbeit teilnehmen möchten, deren Familien sich dies aber nicht leisten können. Für uns gilt ein klarer Grundsatz: Kein Kind und kein Jugendlicher darf aus finanziellen Gründen ausgeschlossen sein. Als Jugendverband bist du antragsberechtigt. Du kannst betroffene junge Menschen schnell und unkompliziert unterstützen – damit alle teilnehmen können.
Dokumente
Antrag auf Förderung aus Mitteln des „Plan B“
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Förderrichtlinien Kinder- und Jugendhilfsfonds „Plan B“
zwischen 6 und 26 Jahren, die aktives Mitglied einer Kemptener Jugendgruppe/eines Jugendverbandes sind, und in Kempten oder im Altlandkreis wohnen. Als Kemptener gelten auch Kinder, die in Kempten zur Schule gehen oder eine Berufsausbildung absolvieren.
Kinder und Jugendliche, deren Eltern Arbeitslosengeld 2 beziehen oder Sozialhilfe bekommen oder Wohngeld erhalten oder sonstige finanzielle Notlagen zu bewältigen haben.
Die Förderhöhe beträgt 75 Prozent (maximal 400 Euro pro Maßnahme) des in der Ausschreibung genannten Teilnahmebeitrages.
Mit dem Bürgensystem entfällt bis zu einer Förderhöhe von 20 Euro pro Jugendlichem/Kind eine Bedürftigkeitsprüfung. So können eure Anträge schnell und unkompliziert genehmigt werden.
Ihre Unterstützung
Mit einer Spende an „Plan B“ ermöglichen Sie Kindern und Jugendlichen die Teilnahme an Angeboten der Jugendarbeit und unterstützen sie dabei, soziale, gesundheitliche und gemeinschaftliche Entwicklungschancen wahrzunehmen. Die folgenden Beispiele zeigen, was konkret bewirkt werden kann:
1. Soziale Kompetenzen stärken und persönliche Entwicklung fördern In Freizeiten, Projekten und pädagogisch begleiteten Maßnahmen erleben Kinder und Jugendliche Geborgenheit, Solidarität sowie eine werteorientierte und sinnvolle Freizeitgestaltung. Die Angebote der Jugendverbände sind ein ideales Lernfeld, um Schlüsselqualifikationen zu erwerben – etwa Teamfähigkeit, Organisationsfähigkeit, strukturiertes Denken, Belastbarkeit, interkulturelle Kompetenzen und Zuverlässigkeit. Beispielhafte Wirkung einer Spende:
25 Euro ermöglichen einem Jugendlichen die Teilnahme an einer Fortbildung, etwa im Bereich im Bereich der Medienbildung für Jugendgruppen.
200 Euro finanzieren die Teilnahme an einer pädagogisch betreuten Ferienfreizeit eines Jugendverbands oder des Stadtjugendrings.
2. Teilhabe im Verein oder Jugendverband ermöglichen Aktiv sein, dazugehören und sich einbringen – das ist zentral für Kinder und Jugendliche. Eine finanzielle Belastung darf nicht dazu führen, dass junge Menschen von Vereins‑ oder Verbandsangeboten ausgeschlossen werden. Beispielhafte Wirkung einer Spende:
50 Euro pro Jahr ermöglichen einem Kind oder Jugendlichen die Mitgliedschaft in einem Sportverein oder Jugendverband.
3. Zugang zu gesundheitsfördernden Angeboten schaffen Finanzielle Armut wirkt sich häufig auch auf Ernährung und Gesundheitsverhalten aus. Mit Spenden können Prävention, Aufklärung und gesunde Routinen gefördert werden. Beispielhafte Wirkung einer Spende:
5 Euro ermöglichen einem Jugendlichen die Teilnahme an einer Präventionsveranstaltung zum Thema Drogen.
10 Euro finanzieren für ein Kind oder einen Jugendlichen einen Monat lang frisches Obst als gesunde Zwischenmahlzeit.
„Alle Kinder brauchen gleiche Chancen. Armut bedeutet Isolation und ist das größte Bildungsrisiko. Wir haben die Möglichkeit, Betroffene zu erreichen und unbürokratisch zu helfen. Bitte unterstützen Sie uns dabei!”